Lehrveranstaltungen Filmwissenschaft / Mediendramaturgie

HS. Fernsehformate: TV-Serienformen und ihre Spezifika

Gregory Mohr M.A.

Kurzname: HS Fernsehformate
Kursnummer: 05.054.16_920

Voraussetzungen / Organisatorisches

Aus organisatorischen Gründen werden die Zeiten und Räume erst zur zweiten Lehrveranstaltungsanmeldephase veröffentlicht.

Empfohlene Literatur

zur Einführung:

Dunleavy, Trisha (2009): Television Drama: Form, Agency, Innovation.

Mittell, Jason (2015): Complex TV. The Poetics of Contemporary Television Storytelling. New York.

Nelson, Robin (1997): TV Drama in Transition. Forms, Values and Cultural Change. London.

Nesselhauf, Jonas u. Markus Schleich (2016): Fernsehserien: Geschichte, Theorie, Narration. Tübingen.

Weber, Tanja u. Christian Junklewitz (2008): Das Gesetz der Serie. Ansätze zur Definition und Analyse. In: Medienwissenschaft, Nr. 1, S. 13-31.

Inhalt

Fiktionale Serien gehören zu den wichtigsten Bausteinen des Fernsehprogramms und sind mittlerweile auch eine Triebfeder der Streaming-Anbieter.  Die Anzahl der TV-Serien-Produktionen steigt kontinuierlich und proportional dazu ihr Erfolg. Aber nicht jede TV-Serie weist die gleichen Erzählspezifika auf wie andere, vielmehr haben sich im Laufe der vergangenen Jahrzehnte Serienformen entwickelt, die als typologische Distinktionsmerkmale wissenschaftlich produktiv verhandelt werden können. Manche Serien erzählen abgeschlossene Handlungen innerhalb einer Episode, andere erzählen eine Geschichte fortlaufend über mehrere Staffeln hinweg und nochmals andere wiederum haben Mischformen ausdifferenziert. Worin liegt der Unterschied zwischen Game of Thrones und einer Daily Soap, zwischen The Simpsons und The Big Bang Theory oder zwischen American Horror Story und Stranger Things? Mit solchen (narrations-)typologischen Fragen werden wir uns im Seminar auseinandersetzen und Serienformen wie die Episodenserie, die Fortsetzungsserie, die Daily Soap, die Anthologieserie oder das Flexi-Narrativ ins Zentrum unserer Betrachtungen rücken, um dabei spezifische Besonderheiten der einzelnen Formen herauszuarbeiten.